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Physiotherapie: So hilft sie bei Rückenbeschwerden

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Die Volkskrankheit Nummer Eins sind Rückenschmerzen. Die Ursachen sind unterschiedlicher Natur. Diese Steifheit im Rücken ist das eine Probleme und stechende Schmerzen das Andere. Schwangere bekommen genauso gerne Rückenbeschwerden, wie Menschen, welche den gesamten Tag vor dem Bildschirm sitzen. Die Lebensqualität verschlechtert sich deutlich. Hilfe gibt es mit dem Schlingentisch im Rahmen der Physiotherapie.

Nicht zu lange warten

Damit die Schmerzen sich nicht kontinuierlich verschlimmern, sollte nicht zu lange gewartet werden. Die Physiotherapiepraxis hilft dabei, dass den Schmerzen der Garaus gemacht wird. So werden die Patienten von den Schmerzen befreit bzw. je nach Fall können sie gelindert werden. Zudem wird der Stoffwechsel angeregt und die Durchblutung gefördert. Die allgemeine Beweglichkeit verbessert sich und die Koordination gestärkt. Mithilfe der Physiotherapie wird die Ausdauer und die Kraft des Körpers gesteigert. Denn bekanntlich lebt ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.

Schlingentisch

Statt Medikamenten auf Physiotherapie setzen

Rückenschmerzen kommen oftmals plötzlich und stellen ein akutes Problem dar. Mit der Physiotherapie kann gleichzeitig präventiv gegen zukünftige Rückenleiden gearbeitet werden. Ist erst einmal die Fehlhaltung erkannt, ist es möglich, so auf den Körper einzuwirken, dass diese nicht mehr auftreten. Es sind oftmals die eigenen Verhaltensweisen, welche sich mit der Zeit eingeschlichen haben. Physiotherapeuten verfügen über vielerlei Techniken, Rückenprobleme zu lindern.

Die Schlingentischtherapie ist eine Möglichkeit davon, die Rückenschmerzen zu lindern. Der gesamte Körper oder Teile des Körpers werden in Schlingen gehängt. Dieser Vorgang entlastet die Gelenke sowie die Wirbelsäule. Der entstandene Zustand gleicht einem Schwebezustand wie im Wasser. Mit dem Schlingentisch soll erzielt werden, dass die akuten Schmerzen genommen werden. Mit der Einstellung des Aufhängepunktes ist es möglich, eine Bewegung zu erleichtern.

Die Therapieform

Zu Beginn der Behandlung liegt der Patient entspannt auf der Therapieliege. Im nächsten Schritt ist es möglich, das Becken, den Kopf, die Arme und Beine in die Baumwollschlingen zu legen. Diese sind an der Decke befestigt. Der Körper fühlt sich schwerelos an und lässt sich leicht bewegen. So kann der Schmerz nachlassen. Bei einem akuten Bandscheibenvorfall, kann die Becken-Bein-Aufhängen sehr wirksam sein. Der Therapeut betätigt den Federzug, welche beim Patienten eine schnelle Schmerzlinderung zur Folge hat. Weitere Therapieformen ergänzen das Gesamtkonzept.

Der Federzug kann zudem spontan verändert und variiert werden. So kann der Therapeut erkennen, an welchen Stellen die Entlastung gezielt erfolgen kann. So lassen sich intermittieren Handlungen ausüben. Der Zug kann im Wechsel verstärkt werden und anschließend kann eine Entspannung erfolgen. Damit findet eine Förderung der Resorption statt. Dies bedeutet, dass sich die Flüssigkeit, welche sich durch eine Entzündung oder Reizung in der Bandscheibe gebildet hat, zum Abtransport angeregt wird.

Bildnachweis: zinkevych/Adobe Stock