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Beste Pasta aus Italien – von Kultnudeln und Qualitätsprodukten

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Das Land der Pasta: Italien. Dass noch neben der billigen Pasta vom Discounter echte Handwerkskunst an Pasta besteht, wissen die wenigsten. Hier erkunden wir, was die beste Pasta aus Italien ist, woher sie kommt und was sie so einzigartig macht.

Nudeln sind nicht gleich Nudeln – das wissen Gourmets und Feinschmecker schon seit jeher. Dass die Form auch eine Rolle spielt, ist den meisten mittlerweile bekannt. Aber das ist eher Geschmackssache.

Worauf es wirklich ankommt ist:

  • die Rohstoffqualität
  • die Verarbeitungsweise inklusive des Materials der Pressform
  • die Trocknung
  • das Kochen (aber das Problem ist hausgemacht)

Wie bei den meisten Qualitätsprodukten muss es auch bei guten italienischen Nudeln langsam gehen. Das wichtigste neben der Rohstoffqualität ist klar die schonende Trocknung. Und hier unterscheiden sich die Großkonzerne von den kleinen Pasta-Produzenten enorm.

Welche nun die beste Pasta aus Italien ist, das erfährst du hier.

Pasta

Die beste Pasta aus Italien im Ranking aufgelistet

Spaghetti Pastificio Setaro

Die Gebrüder Setaro stammen aus der Wiege der italienischen Nudeln: Kampanien. Unmittelbar in der Nähe von Gragnano – dem berühmten Pastaort – produzieren zwei Brüder eine Kultpasta wie es sie nur einmal gibt.
In einer traditionsreichen Produktionsstätte gebaut aus Lavastein, trockenen die Qualitätsnudeln sehr schonend. Geduld ist die beste Zutat für die Nudeln von Setaro. Und natürlich anspruchsvoll selektierter Weizen, der aus umliegenden Feldern kommt. Die Spaghetti von Setaro gelten als Kultpasta unter Gourmets und Sterneköchen gleichermaßen.

Linguine Pastificio Faella

Gleich dem Pastahersteller Setaro ist der kleine Pastificio Faella berühmt für ihre italienischen Nudeln. Neben den berühmten Spaghetti und Spaghettoni ist Faella für ihre Linguine bekannt. Es sind im Grunde Spaghetti, die flach gewalzt sind.
Faella sitzt in Gragnano. Der Weizen und die Nudeln sind zertifiziert und so können sich die Nudeln „Pasta di Gragnano IGP“ nennen. Staatlich zertifiziert direkt vom Geburtsort der italienischen Pasta!

Spaghetti 4 Minuti Pastificio Gentile

Der Pastificio Gentile ist ein Urgestein in Gragnano. Früher, als die Pastaherstellung noch langsam ging, hingen die langen Nudelformate wie Spaghetti, Spaghettoni, Ziti Lunghi oder Linguine draußen in der warmen süditalienischen Luft auf der Straße, um zu trocknen.
Nicht unweit von Neapel entfernt liegt Gragnano. Hier sitzen die traditionsreichsten Pastahersteller Italiens. Die Pasta Gentile ist mit ihren dunkelblauen Verpackungen Kult. Neben urtypischen Kampanischen Formaten wie Vesuvio, Ziti und Orechiette Napolitane hat Pastificio Gentile extrem viele Formate mit im Sortiment.
Mitunter die beliebtesten Nudeln sind die Spaghetti 4 Minuti. Sie sind schnell gekocht, aber langsam getrocknet und hochwertig produziert. Eine Erfolgskombination!

Macaroni

Bucatini Pastificio Mancini

Die neu gegründete Nudelfabrik Mancini ist schnell berühmt geworden. Nicht zuletzt, weil Mancini einer der wenigen italienischen Nudelhersteller ist, der seinen Weizen komplett selbst produziert! Das Besondere: Mancini Nudeln zeichnen sich mit viel Proteinanteil (Glutengehalt) aus. So sind sie „all dente“ gekocht wunderbar lecker.
Auch hier ist eine große Auswahl an Formaten vorhanden. Mancini legt besonders viel Wert auf die fluffig leichten Bucatini. Das ist eine der besten Nudelformen für jene, die viel Soße lieben und wenig Teig. Die Stanzform ist ein Ring. Konkreter ausgedrückt sind Bucatini Spaghetti mit Loch in der Mitte. In der Mitte ist also ein Hohlraum. Das beschert einen unglaublich leichten Pastagenuss.

Maccheroncini di Campofilone Pastificio La Campofilone

Eine eigene europäisch eingetragene Herkunftsbezeichnung haben die Maccheroncini di Campofilone inne. Hauchdünne Fäden in etwa 20-30cm Länge sind mit Hartweizengrieß und Eiern hergestellt. Wer wirklich ein Pasta-Gourmet ist, der sollte die Maccheroncini von La Campofilone probieren. Der Nudelhersteller aus der italienischen Region Marken ist berühmt für genau dieses Format. Eine Kultpasta eines Kultherstellers, der im geschlossenen Zyklus produziert. Die Eier kommen aus Freilandhaltung ab Hof, der Weizen ist reine Eigenproduktion. Natürlich ist die Pressform aus Bronze und die Trocknung schonen lang.

Um noch den Punkt des Kochens anzusprechen: echte Qualitätspasta aus Hartweizen kocht man mit viel Wasser. Also extrem viel Wasser! Auf einem halben Kilo sollte mindestens 1,5 Liter Wasser kommen. Das hat eine leckere Pasta zum Ergebnis, wo sich die Stärke des Weizens rauskocht und die Pasta dann weicher und schmackhafter wird.

Bildnachweis: pixabay.com